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Die schönsten Naturgebiete Südschwedens: 12 besondere Orte

Jesson
JessonSeptember 2026 · 14 Min. Lesezeit
Die schönsten Naturgebiete Südschwedens: 12 besondere OrteSara Landstedt

Unsere Tipps und Lieblingsorte: 15 Aktivitäten in Südschweden im Winter.

Die schönsten Naturgebiete Südschwedens: 12 besondere Orte

Als echter Naturfreak und begeisterte Wanderin war Schweden für mich schon immer ein Traumziel. Bevor wir hierherzogen, hatte ich dabei das Bild von endlosen Nadelwäldern, Seen und weiter Natur vor Augen, in der man stundenlang wandern kann, ohne jemandem zu begegnen. Für das raue, wilde Terrain mit beeindruckenden Bergen und dramatischen Landschaften, so dachte ich, musste man wohl wirklich in den Norden Schwedens reisen.

Doch nichts ist weniger wahr! Seit wir in Südschweden wohnen, staune ich immer wieder über die Vielfalt der Natur hier. Von perlweißen Sandstränden, die fast mediterran wirken, bis zu schroffen Klippen, geheimnisvollen Urwäldern und weiten Moorgebieten. Die Landschaft ist viel abwechslungsreicher, als ich erwartet hatte.

Und weil ich nun mal gerne auf Entdeckungstour gehe, habe ich inzwischen jede Menge besondere Naturgebiete gefunden und auf meine Liste gesetzt. Manche kennst du vielleicht schon, andere liegen weniger auf der Hand. In diesem Blog nehme ich dich mit zu zwölf meiner liebsten Entdeckungen und zeige dir, warum du für beeindruckende Natur wirklich nicht in den Norden reisen musst.

1. Stenshuvud-Nationalpark: weiße Strände und sanfte Hügel

Stell dir eine grüne, hügelige Landschaft vor, in der der Wald langsam in einen breiten Sandstrand übergeht. Füge dazu den Blick auf die Ostsee hinzu, und du hast ein ziemlich gutes Bild vom Stenshuvud-Nationalpark an der Küste von Skåne.

Was dieses Gebiet so besonders macht, ist die Kombination verschiedener Landschaften. Du kannst durch Laubwälder wandern, über offene Hügel laufen und schließlich an einem Strand mit auffallend hellem Sand landen. Es ist ein Ort, an dem man leicht vergisst, dass man in Schweden ist. An sonnigen Tagen hat die Küste hier fast etwas Mediterranes.

Einer der bekanntesten Orte im Park ist Stenshuvud selbst, der Hügel, dem der Nationalpark seinen Namen verdankt. Von den Aussichtspunkten aus blickst du über die Küste und die Ostsee. Der höchste Punkt liegt etwa 97 Meter über dem Meeresspiegel.

Auch ohne den Hügel zu besteigen, gibt es genug zu entdecken. Gerade die Abwechslung zwischen Wald, offener Landschaft und Strand macht einen Besuch lohnenswert.

Unser Tipp: Nimm dir genug Zeit, um sowohl den Wald als auch den Strand zu erkunden. Stenshuvud ist nicht nur ein Ort für einen Strandspaziergang, sondern ein Naturgebiet, in dem verschiedene Landschaften auf wunderbare Weise zusammenkommen.

Sstenshuvud_national_park
Conny Fridh/imagebank.sweden.se

2. Haverdal: hohe Sanddünen und windgeformte Kiefern

An der Küste von Halland liegt Haverdal, ein Naturgebiet, das ganz anders aussieht als Stenshuvud. Hier findest du einen langen Sandstrand, hohe Dünen und Kiefern, die durch den Wind besondere Formen angenommen haben.

Die Landschaft wurde durch Flugsand und den Einfluss des Meeres geformt. Im Wald liegen alte Sanddünen zwischen den Bäumen versteckt, während du näher an der Küste immer mehr offene Sandlandschaft findest.

Einer der auffälligsten Orte ist Stora Sandkullen, eine hohe Sanddüne von etwa 36 Metern über dem Meeresspiegel. Vom Gipfel aus hast du einen weiten Blick über die Umgebung. Es ist ein schönes Beispiel dafür, wie überraschend die Landschaft an der schwedischen Westküste sein kann.

Haverdal ist außerdem ein schöner Ort, um verschiedene Aktivitäten zu kombinieren. Du kannst durch den Kiefernwald wandern, die Dünen erkunden oder deine Route am Strand enden lassen.

Unser Tipp: Besuche Haverdal nicht nur wegen des Strandes. Wandere auch durch den Wald hinter den Dünen, wo die windgeformten Kiefern der Landschaft einen ganz eigenen Charakter verleihen.

De hoge zandduinen en karakteristieke dennenbomen van Haverdal

3. Kullaberg: schroffe Klippen, felsige Buchten und Höhlen

Wer denkt, Südschweden sei vor allem flach und waldreich, sollte unbedingt nach Kullaberg fahren. Diese felsige Halbinsel im Nordwesten von Skåne hat eine der beeindruckendsten Küstenlandschaften der Region.

Hohe Klippen ragen aus dem Meer empor, schmale Pfade schlängeln sich durchs Grün, und zwischen den Felsen liegen kleine Buchten und Höhlen versteckt. An manchen Stellen fällt das Gelände steil zum Wasser ab. Meer und Wind haben hier eine Landschaft geformt, die deutlich rauer wirkt als die breiten Sandstrände, die du anderswo an der Küste findest.

Ein bekannter Ausgangspunkt für Wanderungen ist der Leuchtturm von Kullen, am äußersten Punkt der Halbinsel. Von hier aus kannst du verschiedenen Routen durch das Naturreservat folgen. Unterwegs wechseln sich Aussichtspunkte, Laubwälder und offene Küstenabschnitte ab.

Auch unter Vogelliebhabern ist Kullaberg bekannt. Vor allem während der Zugzeiten lassen sich hier viele Vögel beobachten. Mit etwas Glück entdeckst du von den Felsen aus sogar einen Schweinswal im Wasser.

Unser Tipp: Trag feste Schuhe, wenn du die Küstenpfade erkunden willst. Manche Routen sind steil und felsig, und die Steine können rutschig sein. Denk auch an den Wind: am Rand der Klippen kann es ordentlich wehen.

De steile rotskust van Kullaberg met uitzicht over zee
Apelöga/imagebank.sweden.se

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4. Hovs Hallar: eine Küste voller bizarrer Felsformationen

Eine weitere besondere Küstenlandschaft findest du bei Hovs Hallar, auf der Halbinsel Bjäre. Während du bei Haverdal vor allem Sanddünen und Kiefernwälder antriffst, besteht die Küste hier aus steilen Felswänden, großen Steinen und bizarren Formationen, die von der Natur geformt wurden.

Es ist ein Ort, an dem du die Kraft des Meeres fast spüren kannst. Wellen schlagen gegen die Felsen, und entlang der Küste liegen runde Steine, die vom Wasser geglättet wurden. An manchen Stellen wirken die Felsformationen fast wie kleine natürliche Skulpturen.

Hovs Hallar ist beliebt bei Wanderern, die gerne Aussichtspunkte genießen. Der Skåneleden verläuft entlang der Küste und bietet unterwegs beeindruckende Ausblicke aufs Meer. Du kannst eine längere Wanderung machen oder eine kürzere Route wählen, um die Küste aus der Nähe zu betrachten.

Die Landschaft hier ist stark vom Wetter abhängig. An einem sonnigen Tag wirkt die Küste vielleicht ruhig und einladend, während die Wellen und der Wind bei stürmischem Wetter für eine ganz andere Stimmung sorgen.

Unser Tipp: Nimm dir Zeit, um an der Küste entlangzuwandern und die Felsformationen aus der Nähe zu betrachten. Achte dabei auf glatte Steine und starke Wellen, besonders wenn du näher ans Wasser kommst.

Hovs Hallar Nature reserve
© Karol Werner

5. Söderåsen-Nationalpark: beeindruckende Laubwälder und tiefe Schluchten

Im Söderåsen-Nationalpark entdeckst du erneut eine ganz andere Seite Südschwedens. Dieser Nationalpark in Skåne ist bekannt für seine ausgedehnten Laubwälder, tiefen Schluchten und die hügelige Landschaft.

Einer der bekanntesten Orte ist Skäralid, wo sich ein tiefes Tal durch die Landschaft zieht. Steile Felswände erheben sich über dem Bach, der durch das Tal fließt, und die umliegenden Buchenwälder verleihen dem Gebiet eine fast märchenhafte Ausstrahlung.

Es ist eine besondere Landschaft, die man zu verschiedenen Jahreszeiten besuchen kann. Im Frühling bekommen die Bäume frische, hellgrüne Blätter und der Waldboden erwacht zum Leben. Im Sommer sorgen die Baumkronen beim Wandern für Schatten. Doch vor allem im Herbst, wenn sich die Blätter gelb, orange und rot färben, verwandelt sich Söderåsen in ein beeindruckendes Farbenspiel.

Es gibt mehrere Wanderrouten, von relativ kurzen Spaziergängen bis zu längeren Touren durch das hügelige Gelände. Ein bekannter Aussichtspunkt ist Kopparhatten, von wo aus du über die bewaldete Landschaft blickst.

Unser Tipp: Wenn du Herbstfarben liebst, solltest du Söderåsen unbedingt auf deine Liste setzen. Bedenke aber, dass beliebte Orte wie die Umgebung von Skäralid an Wochenenden und in der Herbstsaison voll sein können.

Het groene ravijn en de beukenbossen van Söderåsen
Susanne Nilsson

6. Danska Fall: versteckte Wasserfälle in Südschweden

Während unserer Wohnmobilreise durch Schweden entdeckten wir Danska Fall, ein besonderes Naturgebiet in Halland. Hier findest du einen Wasserfall, der sich seinen Weg durch eine felsige Landschaft bahnt, umgeben von Wald und grünen Hängen.

Was dieses Gebiet so schön macht, ist die Kombination aus fließendem Wasser, Felsen und der bewaldeten Landschaft. Es fühlt sich hier ganz anders an als an der Küste Südschwedens oder bei den weiten Seen von Småland. Gerade diese Abwechslung macht Danska Fall zu einer schönen Ergänzung unserer Liste besonderer Naturgebiete.

Rund um den Wasserfall kannst du wandern und die Umgebung erkunden. Die Wassermenge kann je nach Jahreszeit und Niederschlag variieren, sodass der Wasserfall nicht immer gleich kräftig fließt.

Unser Tipp: Verbinde einen Besuch bei Danska Fall mit einer Wanderung durch das umliegende Naturgebiet. Zieh feste Schuhe an, denn die Wege können an manchen Stellen steil oder rutschig sein.

danske_fall_nature_reserve
Dieses Foto von Danska Fall haben wir während unserer Wohnmobilreise 2024 gemacht

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7. Norra Kvill Nationalpark: ein märchenhafter Urwald

Tiefer in Småland liegt der Norra Kvill Nationalpark, ein kleines Naturgebiet mit einer fast magischen Ausstrahlung. Hier findest du uralte Kiefern, umgestürzte Stämme, moosbewachsene Felsblöcke und kleine Waldseen.

Der Wald hat einen wilden, ursprünglichen Charakter. Statt eines gepflegten Waldes mit langen, geraden Wegen siehst du hier, wie Bäume umfallen, langsam vergehen und Platz für neues Leben schaffen. Manche Kiefern sind Hunderte Jahre alt.

Gerade die Kombination aus alten Bäumen, Felsen und Moos macht Norra Kvill so besonders. Die Landschaft wirkt an manchen Stellen fast zeitlos, als würdest du eine Welt betreten, die sich kaum verändert hat.

Durch den Nationalpark führen Wanderwege, aber das Gelände ist an manchen Stellen steil und felsig. Festes Schuhwerk ist deshalb ratsam.

Unser Tipp: Nimm dir während der Wanderung auch Zeit für die kleinen Details. Die moosbewachsenen Stämme, verwachsenen Baumformen und Felsen machen diesen Wald gerade so besonders.

 Oude dennen, met mos begroeide rotsblokken en omgevallen bomen in Norra Kvill

8. Halens Naturreservat: eine raue Seenlandschaft, die uns immer wieder überrascht

Das Halens Naturreservat ist eines unserer Lieblingsnaturgebiete in der Nähe unseres Hauses. Wir wohnen nicht weit entfernt, und gerade deshalb finden wir es besonders schön, diese Landschaft immer besser kennenzulernen.

Was uns so anspricht, ist der raue Charakter der Umgebung. Große Seen, bewaldete Ufer, felsige Abschnitte und kleine Inseln bilden zusammen eine Landschaft, die uns manchmal an die Seenlandschaft erinnert, die man eher weiter im Norden Schwedens erwartet.

Es ist eine andere Erfahrung als zum Beispiel rund um Åsnen oder Möckeln, wo man ebenfalls wunderschöne Seen und bewaldete Ufer findet. Bei Halen fühlt sich die Landschaft für uns an manchen Stellen etwas rauer und wilder an. Man hat dort dieses typisch schwedische Gefühl von Wasser und Wald, ohne dass die Landschaft überall gleich aussieht.

Das Naturreservat liegt bei Olofström in Blekinge und bietet zahlreiche Möglichkeiten zum Wandern und Genießen des Lebens im Freien. Es gibt Wanderwege, Rastplätze und Stellen, an denen man ganz nah ans Wasser kommt.

Unser Tipp: Wenn du in der Nähe von Olofström bist, nimm dir Zeit, Halen zu entdecken. Es ist ein schöner Ort zum Wandern und Genießen der Seenlandschaft, aber auch, um einfach mal ruhig am Wasser zu sitzen.

Halens natuurreservaat in Blekinge

9. Åsnen Nationalpark: Hunderte Inseln und bewaldete Ufer

Für alle, die von der klassischen schwedischen Landschaft mit Seen, Wäldern und kleinen Inseln träumen, ist der Åsnen Nationalpark ein wunderschönes Ziel.

Das Gebiet liegt in Småland und besteht aus einer abwechslungsreichen Landschaft aus Wasser, Wald und Feuchtgebieten. Der See Åsnen hat unzählige Inseln und Buchten, wodurch er an manchen Stellen fast wie ein Archipel mitten im Land wirkt.

Die Natur ist hier eng mit dem Wasser verbunden. Man kann an den Ufern entlangwandern, Vögel beobachten und in der weiteren Umgebung den See vom Wasser aus erkunden. Die Kombination aus alten Laubwäldern, Nadelbäumen und wasserreichen Gebieten macht die Landschaft zudem für Naturliebhaber interessant.

Åsnen zeigt eine andere Seite Südschwedens als die rauen Küstengebiete von Skåne und Halland. Hier geht es weniger um spektakuläre Höhenunterschiede, sondern mehr um Ruhe, Wasser und die kleinen Details der Landschaft.

Unser Tipp: Nimm dir auch Zeit, die Umgebung außerhalb der eigentlichen Nationalparkgrenzen zu erkunden. Der See Åsnen ist viel größer als der geschützte Park selbst und bietet zahlreiche Möglichkeiten, die Natur zu genießen.

 Het meer Åsnen met kleine eilanden en bosrijke oevers
Dieses Drohnenfoto von Åsnen haben wir während unserer Wohnmobilreise 2024 gemacht

10. Trollskogen: ein Märchenwald auf Öland

Auf der Insel Öland gibt es ein Naturgebiet mit einem Namen, der sofort die Fantasie anregt: Trollskogen, wörtlich übersetzt der Trollwald.

Und sobald du die verwachsenen Bäume siehst, verstehst du, woher dieser Name kommt. Vor allem die Kiefern an der Küste sind durch Wind und Wetter zu außergewöhnlichen Formen gewachsen. Manche Stämme liegen fast horizontal, während sich andere in alle möglichen Windungen drehen.

Der Wald besteht aber nicht nur aus verformten Kiefern. Es gibt dort auch alte Eichen, Lichtungen und Küstenlandschaft. Die Kombination aus Bäumen, Licht und der Nähe zur Ostsee verleiht dem Gebiet eine ganz eigene Atmosphäre.

Trollskogen ist ein schöner Ort für einen ruhigen Spaziergang. Die Wege führen dich an auffälligen Bäumen vorbei und durch verschiedene Teile des Waldes. Unterwegs erfährst du zudem mehr über die Natur und Geschichte dieses besonderen Teils von Öland.

Unser Tipp: Lass dich nicht nur von den bekanntesten Baumformen leiten. Gerade wenn du ruhig durch den Wald wanderst und den verschiedenen Pfaden folgst, entdeckst du, wie besonders diese Landschaft wirklich ist.

Door de wind vervormde dennenbomen in Trollskogen op Öland]

11. Skurugata: eine felsige Schlucht mitten in Småland

Wer denkt, die Landschaft von Småland bestehe hauptsächlich aus Wäldern und Seen, wird bei Skurugata vielleicht überrascht sein. Dieses Naturgebiet ist bekannt für eine schmale Schlucht mit hohen Felswänden, die ein ganz anderes Landschaftsbild bietet als die umliegenden Wälder.

Die Schlucht ist durch geologische Prozesse entstanden, die das Gestein geformt und freigelegt haben. An manchen Stellen liegen die Felswände so dicht beieinander, dass man durch einen schmalen Durchgang zwischen dem Gestein läuft.

Es ist eine besondere Wanderung, die aber auch etwas mehr von dir verlangt als ein ebener Waldweg. Der Untergrund kann uneben und rutschig sein, und an manchen Stellen musst du genau aufpassen, wo du hintrittst.

Gerade das macht Skurugata anders als viele andere Naturgebiete in Südschweden. Hier wanderst du nicht einfach durch den Wald, sondern buchstäblich zwischen den Felsen hindurch.

Unser Tipp: Trage festes Schuhwerk und informiere dich vorher über die Bedingungen. Nach Regen können die Felsen rutschig sein. Nimm dir Zeit für die Wanderung und rechne mit dem rauen Gelände.

De smalle rotsachtige kloof van Skurugata met steile wanden
Sara Landstedt

12. Store Mosse Nationalpark: eine endlose Moorlandschaft

Zum Schluss nehmen wir dich mit zu einer Landschaft, die man vielleicht am wenigsten mit Südschweden verbindet: ein weites Moorgebiet.

Der Store Mosse Nationalpark liegt in Småland und schützt das größte zusammenhängende Moorgebiet Südschwedens. Die Landschaft besteht aus offenem Hochmoor, nassen Wäldern, Seen und weiten Ebenen, in denen der Blick an manchen Stellen weit über den Horizont reicht.

Hier gibt es keine hohen Hügel oder dramatischen Klippen, sondern Weite und Raum. Die Farben verändern sich mit der Jahreszeit und dem Wetter. Im Sommer siehst du verschiedene Grüntöne, während die Landschaft im Herbst zunehmend erdige Farben annimmt.

Store Mosse ist auch für Vogelliebhaber ein interessantes Gebiet. Die Moore bilden einen wichtigen Lebensraum für verschiedene Vogelarten. Über Wanderwege und Holzstege kannst du Teile des Gebiets erkunden, ohne die empfindliche Landschaft zu stören.

Im Naturum Store Mosse erfährst du mehr über die Natur, die Tiere und die besondere Umgebung.

Unser Tipp: Bleib auf den markierten Wanderwegen und nimm bei wechselhaftem Wetter gutes Schuhwerk und passende Kleidung mit. In einem offenen Moorgebiet spürst du den Wind stärker als in einem geschützten Wald.

Een houten wandelpad over het open hoogveen van Store

Südschweden ist in jeder Jahreszeit anders

Eines der schönsten Dinge an der Natur in Südschweden ist, dass du denselben Ort zu verschiedenen Zeiten des Jahres ganz unterschiedlich erleben kannst.

Im Frühling erwacht die Landschaft zum Leben. Die Laubwälder treiben aus, der Waldboden blüht auf und die Tage werden immer länger. Besonders Söderåsen und die Laubwälder rund um Skrylle sind dann interessant.

Im Sommer locken Strände und Seen. Es ist eine gute Zeit, um Küstengebiete wie Stenshuvud, Haverdal und Kullaberg zu besuchen. Auch die Wälder bieten reichlich Möglichkeiten zum Wandern, besonders an warmen Tagen.

Im Herbst verwandeln sich die Laubwälder in ein Farbenspiel aus Gelb, Orange und Rot. Söderåsen ist dann ein schönes Ziel, aber auch die anderen Waldgebiete bekommen eine ganz eigene Atmosphäre. Bedenke, dass das Wetter wechselhaft sein kann.

Im Winter wird die Landschaft stiller. Wenn es kalt ist oder Schnee liegt, können Wälder und felsige Gebiete völlig anders aussehen. Manche Wanderwege sind dann schwerer begehbar, also prüfe vorher die Bedingungen.

Nicht jedes Naturgebiet ist in jeder Jahreszeit gleich gut zugänglich oder leicht zu besuchen. Schau dir deshalb immer die aktuellen Informationen zu Wanderwegen, Wetterbedingungen und Einrichtungen an, bevor du losgehst.

Entdecke selbst die schönste Natur Südschwedens

Diese zwölf Naturgebiete zeigen, wie vielseitig Südschweden ist. Von hellen Sandstränden und rauen Klippen bis zu märchenhaften Wäldern und weiten Mooren: Es gibt viel mehr zu entdecken, als man vielleicht erwartet.

Und das ist nur eine Auswahl. Über ganz Südschweden verteilt findest du zahllose kleinere Naturreservate, Wanderwege, Aussichtspunkte und versteckte Orte, an denen du ganz unerwartet eine wunderschöne Entdeckung machen kannst.

Genau das lieben wir so am Leben und Reisen in Schweden. Man muss nicht immer zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten, um etwas Besonderes zu finden. Manchmal reicht schon ein ruhiger Spaziergang an einem See oder ein unerwarteter Ausblick von einem kleinen Waldpfad.

Möchtest du während deiner Reise selbst auf Entdeckungstour gehen? Mit der Swedespots-Karte für Südschweden findest du Hunderte besondere Orte an einem Ort gesammelt. So kannst du dich für deinen nächsten Ausflug inspirieren lassen und unterwegs leichter neue Plätze entdecken.

Denn egal wie oft du nach Südschweden kommst, es gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken.

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